– Erste Saisonniederlage – Osnabrücker Handballer unterliegen beim FC Schüttorf mit 26:23 –

Die erste, wenn auch knappe, Saisonniederalge mussten die Landesliga-Handballer der HSG Osnabrück am dritten Spieltag beim Auswärtsauftritt beim FC Schüttorf hinnehmen. Der Vorjahresvierte aus der Grafschaft dominiert dabei keineswegs, sondern machte am Ende bei lediglich weniger Fehler beim 26:23-Heimerfolg.

Die Hausherren, die traditionell in heimischer Halle ohne Haftmittel antreten, erwischten gegen die mit 4:0 Punkten bestens in die Saison gekommenen Osnabrücker gleich auch den besseren Start. Der an diesem Abend mit zwölf Treffern alles überragende Schüttorfer Marko Baals sorgte dabei mit seinen ersten drei Treffern in der Partie für die frühe 4:2-Führung. Die Hasestädter kamen in der Folge etwas besser ins Spiel, glichen nach knapp zwölf Minuten durch Marvin Lötzbeyer zum 5:5 aus, taten sich angesichts des ungewohnt unhandlichen Spielgeräts jedoch sichtlich mit der offensiven Zweikampfführung schwer und ließen in der Deckung immer wieder Lücken zwischen Außen- und Halbpositionen, die die Gastgeber zu nutzen wussten. So entwickelte sich insgesamt ein Spiel auf äußerst mäßigem Niveau, in dem die Osnabrücker Angriffsbemühungen streckenweise zwar gefälliger wirkten, jedoch selten Durchschlagskraft entwickelten. Auf der Gegenseite zeigte der FCS seine Eingespieltheit und legte die oft gesehene Konstanz an den Tag, die der HSG an diesem Abend abging. Bis zum 9:8 blieb die Dietrich-Sieben dran, doch als im Anschluss drei klare Torchancen in Serie vergeben wurden, nutzte Schüttorf diese Schwäche und zog bis zum Seitenwechsel auf 13:9, die bis hierhin höchste Führung, davon.

Fünf Mal erfolgreich für die HSG: Marvin Lötzbeyer.

Nach Wiederbeginn bot sich zunächst das alte Bild. Die HSG wusste sich in der Offensive nicht recht zu behaupten und hatte durch einige technische Unzulänglichkeiten mindestens ebenso viel mit sich selbst zu kämpfen, wie mit dem Gegner. Bis auf 17:11 zogen die Hausherren binnen der ersten drei Minuten in Durchgang zwei davon, ehe die Osnabrücker ihrerseits einen kleinen Lauf starteten und nur fünf Minuten später wieder auf 17:15 verkürzt hatten. Nun keimte wieder Hoffnung auf, die sich in einer von diesem Zeitpunkt an deutlich aggressiveren Deckung der Gäste zeigte. Eine Deckung, mit der ab diesem Zeitpunkt auch der FCS seine liebe Mühe hatte. Chancen en masse boten sich der HSG in der Folge, um zunächst wieder auf zwei, später gar auf einen Treffer zu verkürzen. Während die Moral stimmte, blieben die Osnabrücker jedoch vor des Gegners Tor weiterhin weitestgehend erfolglos. Bezeichnend für eine sich entwickelnde Partie der verpassten Gelegenheiten, dass zwischen der 39. und 50. Minute insgesamt lediglich fünf Treffer markiert wurden und es schließlich beim Stand von 21:18 in eine Schlussphase ging, in der für die Gäste sukzessive Zeit und damit auch die Hoffnung, doch noch etwas Zählbares mitnehmen zu können, schwanden. Die HSG, bei der Mirco Wolter und Marvin Lötzbeyer mit je fünf Treffern die erfolgreichsten Werfer waren, konnte zwar noch zweimal und letztmals zum 22:20 auf zwei Treffer verkürzen, verpasste aber neuerlich noch näher heranzurücken. So waren es schlussendlich Sascha Peterberns und Andreas Huhmann, die mit ihren Treffern zum 25 bzw. 26:21 das Spiel zweieinhalb Minuten vor dem Ende gegen eine nun offensiv spielende Gästedeckung entschieden. Der HSG blieb nur noch etwas Ergebniskosmetik.

Die Osnabrücker rutschen nach der ersten Saisonniederlage auf Rang vier ab, während der FC Schüttorf auf den sechsten Platz klettert. Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die HSG in zwei Wochen zur derzeit punktgleichen Zweitvertretung des TvdH Oldenburg. Gespielt wird am Samstag, den 30. September um 17 Uhr.

HSG Osnabrück: Marvin Lötzbeyer 5, Mirco Wolter 5/2, Jan-Nicolas Pötter 4, Christian Bolte 3/1, Alexander Schilling 3, Bastian Faul 1, Béla Mokrys 1, Jan Wendte 1, Malte Fallenbeck, Jan Gausmann, Sören Vinke, Johannes Frostmann (TW), Johannes Küpper (TW), Sebastian Siebert (TW). Trainer: Timm Dietrich.

1. Herren – Zu viele kleine Fehler kosten HSG den Punktgewinn

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