– Rehabilitation in Friesoythe? –

HSG stellt sich auf offensiven Gegner ein – Saison für Rüschen gelaufen

Das Thema Aufstieg haben sie in Osnabrück bis auf weiteres zu den Akten gelegt. Zu deutlich war die Heimpleite gegen den direkten Konkurrenten aus Bramsche, zu klar erscheint derzeit der Rückstand auch angesichts durch die 20:32-Heimniederlage erzeugten Nachteils in der Tordifferenz. Ein Fehler sei es möglicherweise gewesen, zu früh in der Saison zu oft nach links oder rechts zu schauen und sich dadurch von den eigenen Aufgaben ablenken zu lassen, räumte Osnabrücks Trainer Timm Dietrich schon nach der Partie ein. Das scheint angesichts der neuen Situation vor dem Spiel der HSG bei Aufsteiger Friesoythe zumindest ganz automatisch keine Option mehr zu sein.

Wird den Saisonendspurt verletzungsbedingt verpassen: Osnabrücks Johannes Rüschen. Foto: Martin Köchert.

Vielmehr dürfte es den Osnabrücker Handballern, die in der Partie gegen Bramsche über weite Strecken nahezu verunsichert wirkten, darum gehen, sich mit einer guten Leistung für den letzten Auftritt zu rehabilitieren. Ob es dem Trainer gelungen ist, die dreiwöchige Spielpause zu nutzen, um sein Team wieder aufzurichten und das Bramsche-Spiel weitestgehend aus den Köpfen zu verbannen, wird sich zeigen müssen. Notwendig wäre es aller Voraussicht nach, um beim starken Aufsteiger zu bestehen, denn der Gastgeber aus dem Landkreis Cloppenburg spielt bis dato eine äußerst respektable Runde, rangiert mit 19:19 Punkten auf Rang sieben der Tabelle und stellt mit dem bereits 180 mal erfolgreichen Nils Albers den mit Abstand besten Schützen der Liga.

Ihn und das Zusammenspiel des Rückraums mit dem Kreis gelte es aufzuhalten, ist man sich in Osnabrück in Erinnerung an das Hinspiel sicher. Seinerzeit siegten die Hasestädter daheim nur knapp mit 31:28 und offenbarten dabei besonders im ersten Durchgang große Lücken im Defensivverbund. „Das müssen wir in Friesoythe deutlich besser lösen“, weiß Dietrich um den zweiten Faktor, der sein Team auf die Siegerstraße führen soll und erwarten gleichsam einen offensiv agierenden Gegner: „Wir stellen uns auf ein ähnliches Deckungsverhalten ein, wie es zuletzt Bramsche an den Tag gelegt hat, wollen und müssen aber ganz anders dagegen agieren. Hierauf haben wir unter der Woche im Training noch einmal hingearbeitet.“

Aus den Eindrücken desselben muss Dietrich zudem seinen Kader zusammenbasteln. Zwar herrscht Zuversicht mit einer schlagkräftigen Einheit nach Friesoythe reisen zu können, doch gibt es erneut einige Fragezeichen. Fest steht bereits, dass Spielmacher Johannes Rüschen in dieser Saison verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz wird kommen können. Er laboriert an einem Bruch des Daumens an der linken Hand.

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