– HSG erwartet enges Spiel –

Osnabrücks Handballer gastieren in Sandkrug – „Keine leichte Aufgabe“

„Das wird sicher eine alles andere als leichte Aufgabe“, ist sich Osnabrücks Trainer Timm Dietrich vor dem Gastspiel seiner Mannschaft bei der Verbandsliga-Reserve der TSG Hatten-Sandkrug. Zwar rangiert der nächste Gegner der Osnabrücker Landesliga-Handballer mit lediglich sieben Zählern auf Rang zehn der Tabelle und kämpft wie schon in der letzten Saison erneut gegen den Abstieg, doch „was passiert, wenn man dort nicht mir der richtigen Einstellung ins Spiel geht, mussten wir in der vergangenen Saison schmerzlich erfahren“, so der Coach der Hasestädter. Seinerzeit verlor die HSG am dritten Spieltag bei der TSG mit 24:21 und erzielte gemessen am Spielverlauf damit sogar ein recht schmeichelhaftes Resultat.

Indes haben sich die Osnabrücker seitdem stark entwickelt und wirken in allen Belangen gefestigter, als in der letzten Spielzeit. Das Ergebnis lässt sich an der Tabelle ablesen, in der die HSG weiterhin von der Spitze grüßt. Dennoch erwarten die Osnabrücker in Sandkrug ein enges und hart umkämpftes Spiel, den sechs der sieben Punkte holte der kommende Osnabrücker Gegner vor heimischer Kulisse. Fakt ist zudem, dass zwar sämtliche Aufstiegsaspiranten, die bis dato in Sandkrug antreten mussten, beide Punkte entführen konnten, sich dabei aber durchaus nicht immer leicht taten. So siegten Eicken, Bramsche und Dinklage jeweils mit fünf Treffern Differenz. Für die HSG wird es offenkundig wieder einmal darauf ankommen, ob die Defensive an ihre Leistungsgrenze stößt und ob es gelingt, daraus resultierend das eigene Tempospiel zu forcieren. Weiterhin wird es von Bedeutung sein, die Kreise von Hatten-Sandkrugs spielstarkem Spielmacher Alexander Unterstall einzudämmen. Der Top-Torschütze der Gastgeber, der derzeit mit 90 Treffern auf Rang zwei der Torschützenliste liegt, ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Mannschaft aus dem Landkreis Oldenburg.

Während die Konkurrenz sich im Kampf um den Aufstieg momentan beinahe wöchentlich in direkten Duellen gegenseitig Punkte stielt, bleibt die HSG von diesen unmittelbaren Aufeinandertreffen noch bis zum 10. März verschont. Bis dahin wird es allerdings umso mehr darauf ankommen, möglichst viele Punkte zu sammeln, um sich für den Endspurt der Saison in eine gute Ausgangssituation zu bringen. Ein Weg der freilich somit auch nur über die TSG Hatten-Sandkrug führt. Ein wichtiges Spiel also, für das HSG-Coach Dietrich wieder auf die zuletzt aus privaten Gründen fehlenden Philipp Röttges und Fritz Rothe zurückgreifen kann. Im Gegenzug muss Osnabrücks Trainer in Sandkrug auf Maximilian Große Wördemann, Marvin Lötzbeyer und Alexander Schilling verzichten. Das Ziel der Osnabrücker für die Partie bleibt jedoch dasselbe – ganz gleich, dass es zu personellen Rochaden kommen wird. Die nächsten zwei Punkte sollen her, damit der Platz an der Spitze vorerst gehalten werden kann.

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