– „Hinspiel kein Maßstab“ –

HSG Osnabrück empfängt Wilhelmshaven zum Auftakt der „Heimspiel-Wochen“

Die Landesliga-Handballer der HSG Osnabrück sind noch voll dabei im Kampf und den Aufstieg in die Verbandsliga. Doch schwache Leistungen resultierten zuletzt in zwei Unentscheiden bei den Abstiegskandidaten TSG Hatten-Sandkrug II und TV Georgsmarienhütte und damit verbunden im Verlust der Tabellenspitze an den TV Dinklage. In nun drei aufeinanderfolgenden Heimspielen hat die Mannschaft von Trainer Timm Dietrich die Chance – gemäß der eigenen Ansprüche aber auch die Pflicht – wieder zu siegen, um so am Spitzenreiter dran zu bleiben. Zudem streben die Osnabrücker die Ausweitung zweier Serien an.

Zum Auftakt der „Heimspiel-Wochen“ trifft die Mannschaft von Trainer Timm Dietrich am kommenden Samstag, den 10. Februar um 18 Uhr in der OSC-Halle auf Aufsteiger HSG Wilhelmshaven. Ein umbequemer und nicht leicht anzurechnender Kontrahent, wie Osnabrücks Coche und seine Mannschaft wissen. Der deutliche 35:24-Erfolg der Hasestädter am 2. Spieltag der Saison dient dabei kaum als Maßstab. „Wir erwarten da von Wilhemshaven ein ganz anderes Auftreten als im Hinspiel“, ist sich Dietrich sicher und verweist auf die besonderen Umstände beim Gegner in der Frühphase der Spielzeit: „Sie haben damals kurz zuvor sämtliche verbliebenen Spieler von der HG Jever/Schortens aufgenommen, hatten dadurch einen sehr großen Kader und waren noch nicht so eingespielt.“ Umstände, die sich inzwischen geändert haben, was allein schon durch einen Blick auf die Tabelle und die Resultate der Jadestädter bestätigt wird. Mit aktuell 12:14 Punkten hat sich der Aufsteiger im Mittelfeld der Liga etabliert und sich auf bedrohliche Tabellenregionen bereits ein Polster von vier Zählern erarbeitet. Das Team und seinen Top-Torschützen Ruben Eden konnte dabei besonders vor heimischer Kulisse bereits mehrere Ausrufezeichen setzen und nicht nur die Eickener Spvg., sondern auch den aktuellen Spitzenreiter TV Dinklage besiegen. Zwar wurden acht der zwölf Zähler an der Küste eingefahren, doch auch auswärts stehen bereits zwei Siege in der Bilanz.

Die Osnabrücker sind also gewarnt und müssen sich im Vergleich zu den letzten Partien steigern. Bei der Besetzung des Kaders kann HSG-Coach Dietrich dabei erneut aus seinem breiten Kader wählen. Für seine Mannen wird es dabei auf der einen Seite darauf ankommen, die Kreise von Eden und Kreisläufer Jan Bergmann einzuengen. Auf der anderen Seite wird es darum gehen, die eignenen Tugenden – eine kompakte Defensive und ein schnelles Umschaltspiel – zurückzuentdecken. Auch gilt es, wieder mehr Druck aus dem Positionsspiel zu erzeugen. Gelingt dies, so hat die HSG Osnabrück gute Chancen, einen erfolgreichen Auftakt in die „Heimspiel-Wochen“ zu schaffen. Ganz nebenbei würde ein Punktgewinn das sechste Spiel in Serie ohne Niederlage und saisonübergreifend das 14. ungeschlagene Heimspiel bedeuten. Ein durchaus erstrebenswertes Ziel.

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