– Große Chance und hohes Risiko –

Derby auf Augenhöhe – HSG empfängt TuS Bramsche zum Spitzenspiel 

In der Tat hat es die Osnabrücker Landesliga-Handballer angesichts der noch anstehenden Heimspiele gegen Bramsche und Dinklage weiterhin selbst in der Hand, den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt zu machen. Geändert hat sich jedoch, dass sich die HSG kaum mehr einen weiteren Ausrutscher wird leisten können – schon gar nicht gegen die direkte Konkurrenz. So ist das Spiel gegen Bramsche am morgigen Samstag zu gleichen Teilen große Chance wie großes Risiko. Mit einem Sieg wären die Osnabrücker wieder voll im Rennen, durch eine Niederlage würde man das aktuelle Spitzenduo langsam aber sicher aus den Augen verlieren. Ein Szenario, das man sich in Osnabrück verständlicherweise gerne ersparen würde. Allerdings trifft man bei diesem Unterfangen auf einen Gegner, der sich gegenwärtig formstark präsentiert und lediglich eines seiner letzten neun Spiele gegen eine mit Bundesliga-Nachwuchs-Spielern verstärkte HSG Nordhorn II verlor.

Im Gegensatz dazu hat die HSG Osnabrück im Jahr 2018 bis dato durchaus ihre Schwierigkeiten, häufte mit sechs Minuspunkten schon zwei mehr an als im im alten Kalenderjahr gelegenen Saisonteil und konnte nur drei von sieben Partien für sich entscheiden. Zu Hause unterdessen leistete sich die Dietrich-Sieben im Saisonverlauf erst einen Aussetzer beim 26:32 gegen Wilhelmshaven. Alle anderen Heimspiele wurden ausnahmslos gewonnen. Die Bramscher indes dürften hochmotiviert auf die kurze Reise nach Osnabrück gehen und auf Revanche für das Hinspiel sinnen. Seinerzeit fügten die Osnabrücker dem Lokalrivalen nicht nur die erste Heimniederlage, sondern sogar die erste Pleite der Saison überhaupt zu und beendeten den Bramscher Lauf von fünf Siegen zu Saisonbeginn.

Auf dem Weg dahin, diesen Erfolg zu wiederholen, stehen HSG-Trainer Dietrich wieder einige Akteure zur Verfügung. Ob Top-Torjäger Jan-Nicolas Pötter dazugehören wird, wird sich nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Spiel gegen Bohmte erst zukünftig entscheiden. Hoffnung besteht zudem auf die Rückkehr von Abwehr-Spezialist Maximilian Große Wördemann in den Kader.

Vieles deutet auf ein Derby auf Augenhöhe hin, das durch die gegenwärtige Tabellenkonstellation noch zusätzlich an Reiz gewinnen dürfte. An der Pfeife agieren am morgigen Samstag Daniel Kellermeier und Dennis Klenner vom THC Westerkappeln.

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